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Schutz für Vermieter

Immobilien News

Immobilien News Trier

Mittwoch, 20. Januar 2010 - 09:15 Uhr
Kaufen ist billiger als mieten

Eigentümer von Häusern und Wohnungen kommen billiger davon als Mieter. Schon nach wenigen Jahren rechnet sich der Kauf.

Der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung kommt Verbraucher laut Stiftung Warentest fast immer günstiger als das Mieten einer Immobilie. Eine Modellrechnung habe gezeigt, dass ein Haus eines Käufers nach 30 Jahren rund 145 000 Euro mehr Wert sei als das Vermögen eines Mieters, das er über den Zeitraum hinweg angespart hat, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer aktuellen Ausgabe.

Für die Berechnung sei der Kauf einer Eigentumswohnung zum Preis von 180 000 Euro mit 100 Quadratmetern Wohnfläche und einer jährlichen Wertsteigerung von einem Prozent der Miete einer vergleichbaren Immobilie über denselben Zeitraum gegenübergestellt worden. Demnach kommt der Wohnungskäufer bereits nach sechs Jahren finanziell günstiger weg als der Mieter. Noch größer werde der Vorteil nach 26 Jahren, wenn der Kredit komplett abbezahlt ist.

Aber auch wer eine Eigentumswohnung weiter vermiete, könne „bei guter Lage und angemessenem Preis“ gutes Geld mit der Immobilie verdienen, berichtet „Finanztest“. So ließen sich mit der Vermietung einer Drei-Zimmer-Wohnung bei einer Wohnfläche von bis zu 80 Quadratmetern Renditen von über sieben Prozent erzielen. Inwiefern sich eine Immobilie als Kapitalanlage lohne, hänge jedoch von den Marktbedingungen ab. In den vergangenen Jahren erwiesen sich die Immobilienpreise in Deutschland demnach als vergleichsweise stabil.

(Quelle: www.focus.de)

Montag, 30. November 2009 - 20:25 Uhr
Immobilien - Grund und Boden

Vielerorts sind die Immobilienpreise am Boden. Und es gibt gute Gründe, jetzt in die Sachwerte zu investieren – vor allem, wenn die Regierung die Schulden mit frischem Geld bekämpft.
Der Staat ist verschuldet, die Wirtschaft ist weiterhin unter Druck. Welche Folgen hat das für Immobilien?

Die neue Bundesregierung will die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Das soll vor allem über Entlastungen der Bürger gehen. Das täglich anschwellende Schuldenkonto wird damit nicht ausgeglichen – im Gegenteil. Frisches Geld könnte ein kurzfristiger Ausweg sein. Doch das Anwerfen der Druckerpresse würde die Geldmenge erhöhen – und den Wert des Geldes verringern.

Welche Inflationsrate könnte Deutschland erwarten?

Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltwirtschaftsInstituts HWWI, rechnet für 2011 mit Geldentwertungsraten zwischen fünf und zehn Prozent. Andere Schätzungen liegen zwischen zwei und fünf Prozent. So oder so gilt: Wer Sachwerte wie Immobilien besitzt oder sie in Zeiten starker Inflation finanziert, ist auf der sicheren Seite, denn das Wohn-eigentum preist die Teuerungsrate ein und gewinnt an Wert.

Wie sieht es derzeit auf der Nachfrageseite aus? Könnte es hier zusätzliche Preiseffekte geben?

Der Immobilienverband Deutschland machte kürzlich deutlich, dass die Schere zwischen dem Bedarf an neuen Wohnungen und dem Neubau immer weiter auseinanderklafft. Und zwar nicht erst seit heute. Die Zahl der Baugenehmigungen und Baufertigstellungen ist seit Mitte der 90er-Jahre dramatisch rückläufig. Sie fielen 2008 auf ein neues Nachkriegstief. 1995 entstanden rund 600000 neue Wohnungen, 2008 waren es nur noch 176000. Dieser Trend wird sich fortsetzen.

Gewinnen Immobilien in der Krise an Bedeutung?

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt: 54 Prozent aller Bürger glauben, dass eine Immobilie derzeit besser als andere Anlageformen vor Wertverlust und Preisverfall schützen kann. 75 Prozent aller Immobilienbesitzer halten ihre eigenen vier Wände auch in der gegenwärtigen Krise für eine werthaltige Vermögensanlage. Und fast 90 Prozent sehen Immobilien als eine wichtige Komponente ihrer künftigen Altersversorgung an. Selbst von denen, die heute keine Immobilie besitzen, räumen ihr 82 Prozent einen hohen Stellenwert bei der Altersversorgung ein. Gewerbeimmobiliensind dagegen weiter unter Druck. Arbeitsplatzabbau und Firmenpleiten sorgen für leere Büroflächen.

Werden Wohnimmobilien am Ende knapp?

In Metropolen wie München, Hamburg oder dem Rhein-Main-Gebiet zeichnet sich schon heute eine Wohnungsknappheit ab. Steigende Mieten oder Kaufpreise sind die Folge. Beispielsweise beklagte der Mieterbund in Baden-Württemberg jüngst, dass sich die Zahl der Räumungsklagen wegen Eigenbedarf in Stuttgart verdreifacht habe. Nach Angaben des Eduard-Pestel-Instituts gibt es in Deutschland rund 40 Millionen Wohnungen. Den jährlichen Zusatzbedarf beziffern die Experten bis 2025 auf rund 400000 Stück. In München stieg der Umsatz mit Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2009 massiv an.

Könnte der Staat Immobilienbesitzer extra belasten?

Immobilien gelten als Inflationsschutz und der Staat „würde vielleicht hier anfallende Gewinne abschöpfen“, fürchtet Heinz-Werner Rapp, Chefanlagestratege von Feri Finance. Historisches Vorbild: 1952 kam für die Grund- und Immobilien-besitzer das Lastenausgleichsgesetz; sie mussten 50 Prozent des Wertes an den Staat, über 30 Jahre verteilt, abführen.

Wie können sich Anleger konkret mit Immobilien vor der Inflation schützen und solide Renditen einfahren?

Wer auf Immobilien setzen will, hat drei Möglichkeiten: Kauf und Eigennutzung, Kauf und Vermietung oder eine indirekte Beteiligung über Fonds, Aktien oder Reits.

Wie viel Rendite bringen vermietete Objekte?

Zehnjährige Baudarlehen kosten rund 3,9 Prozent Effektivzinsen. Das ist ein Anreiz zum Schuldenmachen – und zum Erwerb eines vermieteten Objekts. Das Investment verspricht mit einer durchschnittlichen Rendite von rund 6,3 Prozent etwa 50 Prozent höhere Erträge als Anleihen, so Berechnungen der Berenberg Bank. Der Kauf eines kompletten Mietshauses bringt mit knapp 7,6 Prozent pro Jahr die höchste Rendite. Für mehrere Einheiten spricht vor allem die Risikoverteilung. Bei nur einer Wohneinheit sind laut Berenberg fünf Prozent realistisch. Mieten erhöhen sich langfristig mit der Inflation. Und obwohl von Inflation derzeit noch nichts zu spüren ist, stiegen die Mieten seit 1996 um 23 Prozent. Das löst aber nicht das Problem der regionalen Diversifikation. Anleger sollten sich auf Top-Standorte konzentrieren, die in Sachen Arbeitsmarkt, Demografie, Wohlstand und Wirtschaftswachstum stets weit vorn liegen.

Kann man sich auch mit kleineren Summen beteiligen?

Wer nicht gleich ein ganzes Wohnhaus in Top-Lage kaufen kann oder möchte, sollte Immobilienfonds ins Auge fassen. Anleger erwerben Fondsanteile. Die Fondsgesellschaft wiederum investiert das Geld der Anleger in Immobilien. Ein Fonds ist ein Sondervermögen. Das Geld der Anleger ist vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt. Sollte sie insolvent gehen, kann sie auf das Fondsvermögen nicht zugreifen. Es ist geschützt.

Wie unterscheiden sich Offene und Geschlossene Fonds?

In der Regel hat ein Offener Immobilienfonds eine große Zahl von Anteilseignern und investiert in eine größere Anzahl von Einzelobjekten. Durch die beite Streuung sinkt das Risiko. Über die Anteile kann das Kapital von jedermann jederzeit eingezahlt und wieder entnommen werden. Offene Fonds eignen sich für kleinere Vermögen, denn Anteile gibt es schon für 100 Euro pro Stück. Ein Geschlossener Fonds wird meist aufgelegt, um ein einzelnes Projekt zu finanzieren. Ist das benötigte Kapital eingezahlt, wird der Fonds geschlossen, weitere Ein- und Auszahlungen sind ohne Weiteres nicht mehr möglich. Er eignet sich für größere Vermögen und Einzahlungen.

Welche Chancen haben Immobilienaktien und Reits?

Klassische Immobilienaktien haben in den letzten Monaten deutlich zugelegt – und die meisten Papiere sind teuer. Nach einer Studie vom Bankhaus Lampe (vgl. FOCUS-MONEY 45/09) erfüllen nur Colonia Real Estate und DIC Asset die Voraussetzungen für weiteres Wachstum: ein niedriges Verhältnis von Kurs und bilanziellem Eigenkapital (Buchwert), geringe Schulden und ein solides operatives Geschäft. Hinter den sogenannten Reits stehen Real Estate Investment Trusts. Im Vergleich zu klassischen Immobiliengesellschaften müssen sie 90 Prozent ihrer Gewinne als Dividenden ausschütten und sind steuerlich bevorteilt. Reits sind seit 2008 in Deutschland zugelassen, dürfen aber bislang nicht in Wohnungen oder Wohngesellschaften investieren, nur in Gewerbeimmobilien. Auch deshalb gibt es in Deutschland nur zwei Reits: Alstria Office und Fair Value Reit-AG. Immobilienaktien und vor allem Reits sind eher für speku-lative Anleger geeignet. Fonds mit ihrer geringeren Dynamik entsprechen eher dem Charakter einer Immobilienanlage.

Was spricht für die selbst genutzten vier Wände? Hier geht es in erster Linie um Lebensqualität und Unabhängigkeit. Erst wenn sich am Ende beim Verkauf ein Gewinn erzielen lässt, kann die selbst genutzte Immobilie zum Renditeobjekt avancieren. Für die meisten Käufer zählt die ersparte Miete. Bei der Finanzierung senkt die Tilgung das Soll und steigert das Nettovermögen, wenn die Immobilie nicht an Wert verliert.

Was tut der Staat für Immobilienbesitzer?

Er fördert die Finanzierung per Wohn-Riester (FOCUS-MONEY 33/2009). Bei vermieteten Objekten können die Zinsen steuerlich geltend gemacht werden. Seit dem 1. Oktober gilt zudem die Energieeinsparverordnung. Der Energiebedarf von Neubauten und modernisierten Altbauten soll um bis zu 30 Prozent sinken. Die KfW hilft. Wer sein altes Heim auf einen bestimmten Standard saniert, erhält zwischen 7500 und 15000 Euro als Investitionszuschuss. Je Wohneinheit werden bis zu 75000 Euro der Umbaukosten von der KfW finanziert. Alternativ zu den Zuschüssen gibt es günstige Kredite. Selbst den Energieberater bezuschusst die KfW mit maximal 2000 Euro pro Objekt. Nebenbei winken 200 Euro für den Einbau einer Nachtstromspeicherheizung und die Übernahme von 25 Prozent der Aufwendungen für die Optimierung der Wärmeverteilung einer bestehenden Heizung.

(Quelle: www.focus.de)

Montag, 30. November 2009 - 20:22 Uhr
Strom- und Gaspreise Gravierende Unterschiede bei den Tarifen

Bei Strom und Gas gibt es zum Jahreswechsel kräftige Preisänderungen. Einige Versorger erhöhen die Tarife um bis zu 30 Prozent, andere senken um 14 Prozent. Wo die Veränderungen am stärksten sind.
Viele Energieversorger ändern in den kommenden Wochen ihre Tarife. Dabei gibt es nicht nur deutliche Preissteigerungen, sondern auch spürbare Nachlässe, wie ein am Montag veröffentlichter Vergleich des Verbraucherportals Verivox ergibt. Wer seinen Strom beispielsweise bei den Versorgungsbetrieben Hoyerswerda bezieht, muss ab Januar 2010 fast ein Drittel mehr bezahlen als bisher. Kunden der niedersächsischen Energieversorgung Sehnde dagegen können sich über eine Preissenkung von zehn Prozent freuen.
Bei den Gasversorgern sieht das Bild ähnlich aus wie beim Strom. Den stärksten Aufschlag müssen Kunden der Stadtwerke Aalen in Baden-Württemberg hinnehmen. Bereits im Dezember erhöht sich der Tarif für die Grundversorgung um mehr als 14 Prozent. Den größten Rückgang gibt es ebenfalls bei einem Anbieter im Südwesten der Republik: Die Gasversorgung Unterland senkt ihren Tarif für das Produkt Erdgas Comfort im Dezember um 14 Prozent.

(Quelle: www.focus.de)

Sonntag, 11. Oktober 2009 - 20:12 Uhr
KfW-Effizienshaus 55 bzw. 70, WAS ist das eigentlich?

Bisher nannte die KfW diese Häuser KfW-40 oder -60 Haus. Diese Bezeichnung ist sein dem 31.03.09 nicht mehr gültig. Hat sich etwas verändert im Gegensatz zur alten Bezeichnung?
Leider nein. Es hat lediglich eine andere Namensgebung stattgefunden. Früher musste H'T 45% unter dem Maximalwert liegen. Jetzt darf er nur noch 55% des Maximalwertes betragen!?!

Was verbirgt sich nun hinter dieser Bezeichnung?

Mit der Bezeichnung ist die Maximalgrenze der zulässigen Werte in Prozent gemeint. D.h. der Primärenergiebedarf Qp und Tränsmissionswärmeverlust H'T max. 55 % der nach EnEV (2007) zulässigen Werte und Jahres-Primärenergiebedarf max. 40 kWh pro m2 Gebäudenutzfläche AN.

Endenergie Qe = Nutzenergie Qn + Anlagenverluste
Primärenergie Qp = Endenergie Qe × fp

Der Faktor fp beinhaltet zum einen die Verluste, die bei der Bereitstellung des Energieträgers entstehen (beispielsweise Förderung, Transport, Raffination, Trocknung oder Lagerung), zum anderen enthält er auch eine politisch oder ökologisch bestimmte Komponente, die den CO2-Ausstoß der einzelnen Energieträger bewertet. Damit sind die Energieträger teilweise nach dem Maß ihrer Nachhaltigkeit gewichtet. Beispielsweise hat Holz einen niedrigen Wert fp = 0,2; der Wert fp = 1,1 für Erdgas liegt nahe 1, und der Wert fp = 2,7 für Strom liegt vor allem aufgrund der hohen Energieverluste zur Herstellung des Stroms aus anderen Energieträgern sehr hoch.

Es geht, wie vorher, nichts aus dieser Definition über den Heizenergiekennwert hervor, also wieviel "Liter Heizöl" das Haus verbraucht.

Zum Vergleich: Ein Passivhaus benötigt 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr an Endenergie, also die Energie, die Sie zahlen müssen! Nun verbraucht ein KfW-Effizienshaus nicht etwa 40 kWh pro Quadratmeter und Jahr Endenergie! Es verbraucht wesentlich mehr Endenergie, also dass, was Sie bezahlen müssen. Sie tanken an der Tankstelle ja auch kein Erdöl, sondern eben Benzin oder Diesel. Und damit Erdöl zu Benzin wird, muss wiederum Energie aufgewendet werden, um also aus Primärenergie Endenergie zu machen. Und um das zu berechnen, gibt es Primärenergieumrechnungsfaktoren!.

Die auf dem Markt angebotenen KfW-40 oder KfW-Effizienshäuser haben alle eines gemeinsam: Es ist immer eine Wärmepumpe oder ein Pelletofen vorhanden, weil es hier einen günstigen Primärenergieumrechnungsfaktor gibt (z.B. Holz = 0,2). Wenn dieselben Häuser mit z.B. einer Gastherme berechnet werden, steigen die Primärenergiewerte sehr stark an und es sind plötzlich keine KfW-Effizienshäuser mehr. An der Dämmung usw. wurde nichts verändert, nur am Energieerzeuger. Oder anders ausgedrückt: Bei der Verwendung einer Gastherme wird es nur wieder zum KfW-Effizienshaus, indem viel mehr Dämmung eingebaut wird. Und dann ist man quasi wieder beim Passivhaus angelangt!

Weiteres Beispiel Primär- / Endenergie: Wenn Sie Zuhause 1 kWh Strom aus Ihrer Steckdose "verbrauchen", dann bezahlen Sie gemäß Ihres Stromzählers 1 kWh an Ihren Versorger. In Wirklichkeit zahlen Sie aber 3 kWh in der Herstellung! Denn wenn 1 kWh Strom bei Ihnen ankommt, müssen 3 kWh "hergestellt" werden. Es gehen also 2 kWh unterwegs verloren durch Leitungs- und Umwandlungsverluste!

Nachfolgend sehen Sie ein Beispiel, welches die Anforderung an ein KfW-Effizienshaus-Darlehen erfüllt, aber des Heizenergiekennwertes lediglich den gesetzlichen (EnEV) Mindestanforderungen (~ 7 l) entspricht! Wenn man dieses Beispiel mit Öl, Gas oder Strom "beheizen" würde, so würden die Anforderungen bei weitem nicht mehr reichen! Zur Ermittlung des Primärenergiebedarfs wird der Energiebedarf eines Gebäudes mit dem Primärenergiefaktor multipliziert. Bei Holz beträgt dieser Faktor nur 0,2, bei Heizöl und Gas 1,1, bei Strom ~3.
Das bedeutet: Ein mit Holz beheiztes Haus hat einen viel niedrigeren Primärenergiebedarf als eines, das mit Öl oder gar mit Strom beheizt wird bei gleichem Heizenergieverbrauch.

(Quelle: www.passivbau.net)

Sonntag, 11. Oktober 2009 - 20:07 Uhr
Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) ab 1.10.2009 in Kraft

Die EnEV 2009 wurde am 30. April 2009 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt am 1. Oktober 2009 in Kraft. Ab wann und für welche Gebäude gilt die EnEV 2009:

1. Neubauten:
Vergleichbar zur EnEV 2007 und den vorherigen Verordnungen ist bei Neubauten das Datum des Bauantrags entscheidend. Wird der Bauantrag ab dem 01.10.2009 gestellt, ist die neue Verordnung anzuwenden. Bei lediglich anzeigepflichtigen Vorhaben ist entsprechend der Zeitpunkt der Bauanzeige entscheidend.
2. Bestand:
Bei Sanierungen, die keiner Meldung an die Baubehörde bedürfen (z.B. Dach- oder Fassadendämmung), ist der Zeitpunkt der Bauausführung entscheidend.


Weitere Infos auf www.dena.de
(Quelle: www.dena.de Deutsche Energie Agentur)

Sonntag, 11. Oktober 2009 - 19:59 Uhr
Immobilienbranche bekommt die Kurve

Nach der Lehman-Pleite fürchtete die ganze Immobilienbranche eine Kernschmelze. Der Markt verfiel in eine Schockstarre, von der er sich nun langsam wieder erholt. Die Furcht vor dem globalen Kollaps ist vorerst gebannt, die Märkte beleben sich wieder. Vom "Business-as-usual" ist die Branche auf der Immobilienmesse Expo Real aber noch ein gutes Stück entfernt.
Für die Immobilienbranche geht es wieder aufwärts. Quelle: dpaLupe

Für die Immobilienbranche geht es wieder aufwärts.

DÜSSELDORF. Viele Männer in dunklen Anzügen, hier und da eine Frau im Rock, volle U-Bahnen, Schlangen an den Garderoben. Es ist das gewohnte Bild. Doch so sehr sich Aussteller und Besucher auf auch darum bemühen werden: Vom "Business-as-usual" ist man auf internationalen Immobilienmesse Expo Real, die heute zum zwölften Mal in München öffnet, noch ein gutes Stück entfernt. Zu tief sitzt der Schock über weltweit rapide gesunkene Immobilienpreise und über Banken, die der Branche plötzlich und unerwartet den Geldhahn zudrehten.

Pünktlich zum Auftakt des traditionell wichtigen Jahresendgeschäft macht sich dennoch ein wenig Optimismus breit. "Es gibt so etwas wie Aufbruchstimmung", sagt Rainer Eichholz, Sprecher der Geschäftsführung der Essener Hochtief Projektentwicklung. Investoren und Developer würden die Münchener Messe für Verhandlungen nutzen: "Dabei wird die Diskussion über Preise die Expo Real beherrschen", prognostiziert Eichholz und ist sicher, dass "bis Jahresende noch einige Projekte verkauft werden."

Erleichtert gibt sich auch Andreas Quint, Deutschlandchef des internationalen Immobilienberaters Jones Lang Lasalle (JLL): "Seit Juli ist der Investmentmarkt in Deutschland nach und nach angesprungen." Noch im Mai sei der Markt "wie schockgefrostet" gewesen, nichts ging mehr, so schien es. "Zwischen Lehman-Pleite im September und April war die Furcht groß, dass es doch noch zur Kernschmelze kommen würde", beschreibt Quint die kollektive Wahrnehmung. Das habe sich ab Mai geändert: Die Angst, ins Bodenlose zu fallen, sei dem Glauben gewichen, die internationale Staatenwelt werde dies am Ende doch verhindern. "Seitdem sich die Zeichen mehren, dass die konjunkturellen Frühindikatoren wieder nach oben weisen, sehen wir auch wieder mehr Investoren auf den Immobilienmärkten", ergänzt Quint.

Die ersten, die zu kaufen wagten, taten dies mit viel Eigenkapital, manchmal verzichteten sie sogar vollständig auf den Kredit von der Bank. Inzwischen haben Finanzierer den Geldhahn wieder geöffnet, auch die Margen seien wieder gefallen, berichtet Lars-Oliver Breuer, Investmentexperte bei Immobilienberater Savills in Hamburg: "Die klassischen Immobilienfinanzierer kommen zurück ins Geschäft, bei kleinen bis mittleren Volumina sind außerdem die Sparkassen sehr aktiv."

Das bestätigen die Zahlen der Westdeutschen Immobilien Bank (Westimmo) aus Mainz. Das Tochterunternehmen der WestLB unterstützt regionale Sparkassen beim Geschäft mit gewerblichen Immobilienfinanzierungen. Anfang des Jahres habe man für 2009 ein Neugeschäft in Höhe von sechs Mrd. Euro geplant, sagt Vorstandschef Peter Knopp und ergänzt: "Das war ein ambitioniertes Ziel." Bis Ende Juni hatten die Mainzer immerhin schon gut die Hälfte ausgereicht, bis Ende August war das Volumen noch einmal deutlich auf 4,1 Mrd. Euro gestiegen. "In Deutschland läuft das Geschäft sehr gut, hier liegen wir über Plan", sagt Knopp und bestätigt damit den Eindruck der Immobilienberater.

Bislang nicht bestätigt hat sich auch die Befürchtung, es werde eine Welle von Notverkäufen geben: "Sinkende Immobilienwerte bedeuten ja nicht notwendigerweise, dass auch keine Erträge mehr erzielt werden", erklärt Lutz Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Düsseldorfer Beratungshauses den Hintergrund. "So lange die Mieten fließen und Zins und Tilgung bedient werden, gibt es für die Bank keinen Grund, Kredite fällig zu stellen, auch wenn sich das Verhältnis von Kredithöhe und Immobilienwert verschlechtert." Und selbst von verbrieften Gewerbeimmobilienkrediten, den so genannten CMBS, gehen offenbar weniger Gefahren aus als so mancher befürchtet hatte.

"Die Laufzeiten der CMBS sind zumeist länger als die der dahinter liegenden Kredite", erläutert Dirk Richolt, Leiter des Geschäftsbereichs Kreditberatung beim internationalen Immobilienberater CB Richard Ellis (CBRE). Das ermöglicht es den mit der Verwaltung der Anleihen beauftragten Servicegesellschaften (Loan Servicer), Kredite bei Bedarf zu verlängern. Der Kreditgeber, respektive Anleihezeichner, muss sich dieser Entscheidung beugen. "Loan Servicer werden - soweit möglich - diesen Weg beschreiten, um Zeit zu gewinnen", sagt Richolt. "In der augenblicklichen Marktsituation haben sie genauso wenig wie die Banken Interesse daran, notleidende Objekte verwerten zu müssen."

Zumindest die deutsche Immobilienwirtschaft könnte also tatsächlich mit einem blauen Auge davon kommen. "Vor allem aufgrund des hoch entwickelten Systems spezialisierter Hypothekenbanken kommt der hiesige Markt womöglich schneller wieder in Gang als dies im Ausland der Fall ist", sagt JLL-Deutschlandchef Quint und rechnet wie Hochtief-Mann Rainer Eichholz damit, dass die Stimmung auf der Expo Real in München deutlich positiver als noch im vergangenen Herbst sein werde.

Partylaune indes wird sich kaum breit machen - die Branche übt sich in neuer Bescheidenheit. "Wining and Dining" ist out, man kommt nach München, um zu arbeiten, sagt Eichholz. Bescheidener fällt diesmal auch der Umsatz des Expo-Real-Veranstalters, der Messe München, aus: Statt 1 850 Ausstellern wie im vergangenen Jahr reisen diesmal nur 1 600 an, statt sieben Hallen mit 77 000 Quadratmetern sind 2009 nur sechs Hallen mit 64 000 Quadratmeter belegt.

(Quelle: Handelsblatt.com)

Donnerstag, 23. Juli 2009 - 23:40 Uhr
Wie finde ich den richtigen Makler - Immobilienmakler?

Wenn man sich für einen Immobilienmakler für den Verkauf der eigenen Immobilie entschieden hat, stellt sich die Frage, wie man einen guten findet. Schließlich ist der Begriff „Immobilienmakler” als solcher nicht geschützt- was im Ergebnis soviel bedeutet, dass sich jeder Hinz oder Kunz Makler nennen kann. Es gibt viele schwarze Schafe die nur auf das schnelle Geld aus sind.

Daher nachfolgend ein paar simple aber dennoch sehr wertvolle Tipps, wie Sie an den richtigen Dienstleister gelangen:

Hat der Makler eine Konzession (nach §34c GewO) ? Ob der Makler eine Gewerbeberechtigung hat, kann ganz simple bei der Gewerbebehörde erfragt werden. Auch der Fachverband der Immobilientreuhänder, die Fachgruppen in den Wirtschaftskammern der Bundesländer oder der ÖVI können hier Auskunft geben.

Kann er Expertisen vorweisen? Ein professioneller Makler wird Sie bereits beim ersten Gespräch mit seinem Fachwissen überzeugen können. So sollte er den Markt kennen, und alles transparent gestalten; also alles für Sie nachvollziehbar erklären und erläutern.

Macht er einen seriösen Eindruck? Achten Sie auf die Versprechungen, welche Ihnen der Immobilienmakler im Vorfeld macht. Wenn er Ihnen verspricht, innerhalb von 2 Tagen den passenden Käufer zu finden, da sich dieser bereist in der Kundenkartei befindet, dann ist das doch eher unseriös. Denn der Verkauf einer Immobilie wird wohl nur in den seltensten Fälle in solch kurzer Zeit von statten gehen. Auch sollten Sie sich daran orientieren, wie viel Zeit sich der Makler für Sie nimmt. Ist er nicht für Sie da und richtet sich nur nach seinen eigenen Terminen, ist das bestimmt nicht zum Vorteil für Sie.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Hat der Makler ein eigenes Ladenlokal oder größeres Büro oder verwaltet er alles von Zuhause oder einem 1-Raumbüro in einer Bürogemeinschaft!?
Ein erfolgreicher Makler hat meistens entsprechende Räumlichkeiten und auch Angestellte oder Auszubildende.

Ein weiterer Aspekt ist die eigene professionelle Website eines Maklers. Verfügt er über keine, ist meist schon Vorsicht geboten. Auch telefonisch sollte er zu normalen Geschäftszeiten erreichbar sein und damit meint man nicht nur per Handy sondern auch im eigenen Büro.

Stellt der Makler viele Fragen? Ein guter Immobilienmakler ist an allen Details bezüglich der Immobilie interessiert. Denn nur so kann er das ganze Spektrum erfassen und aufgrund dessen die Immobilie besser an den Mann bringen. Es ist auch wichtig, dass er zum Beispiel weiß, was Ihnen besonders wichtig ist. Ist der Immobilienmakler dagegen eher lethargisch und desinteressiert, wird man Ihm eine fundierte Kompetenz wohl nicht zusprechen können.

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